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Kommentare zu Bildern von Thomas Wendt



Neu eröffnete Minna-Todenhagen-Brücke. Die Gartenbaufirma und der Winterdienst haben sich entschieden, den gerade erst eröffneten Gehweg erstmal stundenlang zu sperren. 21.12.2017 (zum Bild)

Jack Jones 5.4.2018 19:10
sehr schönes Foto. Ich mag es wirklich :) Bitte machen Sie weiter, denn diese Fotos sind wirklich erstaunlich. Übrigens, wenn du willst, kannst du viele meiner Fotos in meinem Blog sehen. Vielleicht wirst du sie auch mögen
http://fixthephoto.com/blog/

Radfahrer frei - gute Sache. Perfekt wäre ein Hinweis auf den verkehrsberuhigten Bereich, der nach diesem Schild folgt. Ehrenfelsstraße, Berlin Karlshorst, 28.11.2012 (zum Bild)

Thomas Wendt 30.1.2015 18:49
Ob hier jemand mitliest? Nicht nur hier, sondern auch an anderer Stelle (in Berlin Lichtenberg) sind unsinnige Beschilderungen abgeändert worden, nachdem ich sie hier veröffentlicht habe.

Fehlende Sichtbeziehungen im Straßenverkehr: Das Radwegstück auf der westlichen Seite der Eisenbahnüberführung Alt-Stralau ist natürlich benutzungspflichtig. Rechtsabbiegende Fahrzeuge und geradeausfahrende Radfahrer erhalten gleichzeitig grün, Radfahrer befinden sich hier regelmäßig in äußerster Lebensgefahr. Die Sichtbeziehungen sind hier durch die örtlichen Begebenheiten besonders eingeschränkt. 3.6.2013 (zum Bild)

Michael Stoß 3.6.2013 19:12
Mit dieser Führung soll nur ein gleiches Gefährdungspotential zur gegenüberliegenden Ampelschaltung erreicht werden. Wer dort im Geradeausverkehr mittels Bettelampel deutlich länger auf sein Grün wartet, wird während des Antretens oftmals noch von bis zu 2 KFZ auf der Rechtsabbiegespur geschnitten, obwohl die Spur bereits Rot signalisiert bekommt.

Thomas Wendt 3.6.2013 20:26
Von der anderen Seite fahre ich nie, das ist ja Russisch Roulette. Alle anderen gezeigten Situationen sind ja irgendwie noch mit extremer Vorsicht bis zu einem gewissen Grad ausgleichbar.

Kynaststraße, Richtung Süden. In beiden Richtungen gibt es Radstreifen. Auf der östlichen Seite gibt es Parktaschen für Autos. 3.6.2013 (zum Bild)

Michael Stoß 3.6.2013 19:15
Diese Parktaschen sind ein gutes Beispiel für den kostenlos zur Verfügung gestellten städtischen Raum bei gleichzeitig eingespartem Raum für Radfahrer. Sicherlich sind sie im Vorgriff auf die zukünftige Bebauung links angelegt worden - dennoch stellt sich die Frage, warum man diese Aufgabe nicht den zukünftigen Investoren überläßt.

Warum die Radwegbenutzungspflicht abgeschafft wurde, ist bei der Verkehrslenkung Berlin wohl immer noch nicht angekommen. Und so werden bis heute Kreuzungen geplant, bei denen Radfahrer sich entweder rechts von den Rechtsabbiegern einordnen, oder - wenn sie es hier nicht tun (was durchaus erlaubt ist!) - den Unmut der Autofahrer auf sich ziehen. Integrative Verkehrsplanung sieht anders aus: Der Radweg muss weg und entweder wird links neben der Rechtsabbiegerspur ein eigener Streifen eingeführt, oder die Rechtsabbiegerspur wird zu einer Mischspur. Radfahrer sollten immer vor, hinter oder links neben den Rechtsabbiegern fahren. Streit oder Selbstgefährdung, das sind hier die angebotenen Alternativen - Baujahr 2012. Am Tierpark / Sewanstraße Berlin, 1.6.2013 (zum Bild)

Michael Stoß 3.6.2013 19:07
Die Situation wird auch nicht besser dadurch, das hinter dieser Kreuzung geradeaus ein nicht benutzungspflichtiger Gehweg-Radweg besteht, im Anfang schwer erkennbar (damit überhaupt noch Radweg?), im weiteren Verlauf aber mit Rotpflaster belegt. Dieser Weg wird dann mit einer einfachen Fahrbahnmarkierung in Höhe eines Fahrbahnknicks auf die Fahrbahn geführt. Wenn die Fahrbahnbenutzung ab dort zulässig ist, warum wird sie davor für zu gefährlich gehalten?

Umleitungsschild für Radfahrer. Die Treskowallee ist derzeit voll gesperrt, es werden neue S-Bahn-Brücken eingebaut. Danach wird die Straße doppelt so breit sein, unter der Brücke wird es Radwege und eine neue Straßenbahnhaltestelle geben. Interessanterweise wird die Straßenbahn an den Bürgersteig herangeführt - ich bin gespannt. Zurück zum Schild - schon vorbildlich. Allerdings sehr weit auf dem Gehweg aufgestellt. Die Nutzung des angebotenen Tunnels ist eine rechtliche Grauzone - direkt verboten ist das nicht (Privatgelände), der Gehweg muss aber zumindest gekreuzt werden. 11.5.2012 (zum Bild)

Michael Stoß 9.4.2013 8:48
Mangels Abstellanlagen ist die Tunneldurchfahrt dort dann auch noch durch abgestellte Fahrräder verengt. Wird jetzt - Frühjahr 2013 gerade durch den lange angekündigten Neubau von Abstellanlagen behoben.

Thomas Wendt 29.4.2013 16:18
Da darf man aber echt nicht zu spät ins Büro gehen - als ich die neuen Anlagen letzte Woche nutzen wollte, fand ich auf der südlichen Seite gar keinen Platz mehr, auf der nördlichen noch einen einzigen. Direkt in den Tunnel würde ich mein Rad nicht stellen.

Typische Radwegsituation, hier beispielhaft in Niederfinow. Hier fährt kaum ein Auto - und wenn, dann innerhalb des Ortes auch nicht so schnell, dennoch müssen Radfahrer den linksseitigen Rad- und Fußweg benutzten. Anwohner werden hier beim Verlassen ihrer Grundstücke gefährdet, Radfahrer von ausfahrenden Fahrzeugen. Durch das Wechseln auf den linksseitigen Radweg, der über die Fußgängerinsel im Bild geschehen soll, wird eine Kreuzungssituation geschaffen - statt auf der Fahrbahn zu bleiben, muss man sie queren um den "Radweg" zu erreichen und wieder zu verlassen. Dass Fußgänger hier nicht nebeneinander gehen können oder sonst Stress vorprogrammiert ist, versteht sich von selbst. Die Verkehrsplaner haben hier gegen die Verwaltungsvorschriften der STVO verstoßen, die benutzungspflichtige Radwege nur an vielbefahrenen Straßen und linksseitige Radwege nur in besonderen Gefahrensituationen erlaubt. Beides ist nicht mal im Ansatz gegeben. (zum Bild)

Michael Stoß 9.4.2013 8:45
Lobenswert - aber illegal: der/die Radfahrer/in im Bild fährt auf der Fahrbahn :-)

Radwege: Sehr oft begleiten Radwege die Fahrbahn nur streckenweise, der Radfahrer wechselt oft zwischen Fahrbahn und Radweg hin und her. Aus Sicht der Verkehrsplanung ist das sicherer, als wenn der Radler ständig sichtbar auf der Fahrbahn fährt. Zu sehen ist eine ausgesprochen schlechte Lösung der Rückführung in den Fließverkehr. Erfurt, Arnstädter Straße, 2007 (zum Bild)

Michael Stoß 9.4.2013 8:42
Das Achtung-Abbieger-Fußgänger-Zeichen deutet schon darauf hin, dass die Situation bekannt gefährlich ist.

Eine Radspur in London nahe dem Trafalgar Square. Viel Spaß beim Balancieren ... April 2012 (zum Bild)

Michael Stoß 9.4.2013 8:25
Das ist doch nur der Aufnahmezeit geschuldet... war doch sicher am Monatsersten.

Aber im Ernst: Vielleicht fängt es so immer an. Mit irgendeiner Absurdität, die uns angeboten wird und dem Streit, der darüber folgt.

Verkehrszeichen für Dummies - in einigen seltenen Fällen werden symbolische Verkehrszeichen lieber noch einmal verbal erklärt. Hier ein Verkehrsberuhigter Bereich (Verkehrszeichen am Anfang der Straße) in Berlin (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 19.1.2013 19:38
Hallo Thomas,
die "verbalen Verkehrschilder" sind uns eigentlich sonst nur aus dem englischsprachigem Raum (besonders USA) bekannt, den die Symbolischen" haben den Vorteil, dass sie von jedermann "verstanden" werden.
Gruss Stefan

Tamara-Danz-Straße in Berlin. Die besondere Gefahrenlage, die einen benutzungspflichtigen Radweg notwendig macht, endet hier. 13.1.2013, Berlin (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 19.1.2013 19:32
Ups - und plötzlich endet die Strasse, aber wer nicht Ramsauer heißt, biegt beizeiten links ab...
Gruss Stefan

Spurrillen auf Radwegen - in England sind die mittig im Bild zu sehenden Markierungs-Steine oft längs zur Fahrtrichtung angebracht. Bei Glätte besteht sehr hohe Sturzgefahr. Eine Benutzungspflicht besteht in England nicht. London, Hounslow, April 2012 (zum Bild)

Michael Stoß 22.4.2012 22:01
Besonders gefährlich auch, diese Radwege mit den abgebildeten Gefährten zu benutzen... ;-)

Damit Radfahrer nicht auf die Verkehrsinsel für linksabbiegende Radfahrer kommen, die ohne Ampel nur unter Gefahr nutzbar ist - hat man den Radweg gesperrt, und zwar mit einem Verkehrsschild: gemeinsamer Fuß- und Radweg! Ich musste etwas überlegen, wie diese Speziallösung gemeint ist und wie ich hier nach links abbiegen soll. Auf dem "gesperrten" Radweg soll man nicht weiterfahren, sondern die geradeausführende Fußgängerampel benutzen. Ich musste etwas nachdenken, bis ich darauf kam, die Radfahrer im Bild scheinen es auch nicht verstanden zu haben. Der Radweg schafft hier in Kombination mit der Baustelle eine Situation, die nur schwer zu überblicken ist. Als Autofahrer merkt man davon nichts. (zum Bild)

3.5.2009 14:16
Das perfide an dieser Stelle ist: wenn man als Radfahrer dort steht, wo die beiden Personen auf dem Bild stehen und auf die Fußgängerampel weiter rechts wartet, kann man unter Umständen sehr lange warten, weil man dort als Fußgänger grün anfordern muss (was man aber von der Stelle oben nicht sofort sieht).
Eine vernünftige Verkehrsführung für geradeaus fahrende Radfahrer gibt es hier nicht, so dass es das sinnvollste ist, sich hier (ordnungswidrig) auf der Straße in die Geradeausspur einzuordnen, da man hinter der Kreuzung in der Baustelle sowieso auf der Straße fahren muss.

Ampelkreuzungen und Fußgänger - hier gibt es Probleme mit der Sicherheit und sogar Diskriminierung. Sicherheit: Sowohl links als auch rechts abbiegende Fahrzeuge sind gegenüber Fußgängern wartepflichtig, dürfen aber prinzipiell fahren. Das ist gefährlicher, als wenn alle Fahrzeuge warten müssten. Diskriminierung: Will beispielsweise ein Fußgänger nicht nur auf die andere Seite, sondern nach links "abbiegen", so muss er zweimal warten, im Gegensatz zu den Fahrzeugen auf der Fahrbahn. Die im Bild gezeigte Ampellösung in Wuppertal ist selten und experimentell: Fußgänger erhalten hier eine eigene, absolute Grünphase, während alle anderen stehen. Sie dürfen die Kreuzung auch diagonal überqueren. (zum Bild)

Matthias und Jonas Frey 4.10.2008 18:14
Es kann sogar sein, dass man als Fußgänger viermal warten muss, will man eine große Kreuzung diagonal überqueren. Die Ampelphasen reichen manchmal gerade jeweils bis zur Mittelinsel. Dies ist für ältere Menschen, die nicht mehr so schnell gehen können, eine weitere Diskriminierung.

Diese fotografierte Lösung habe ich in Berlin in der Friedrichstraße ich glaube an der Kreuzung mit der Kochstraße auch gesehen. Bei uns ist sie mir unbekannt.

Matthias






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