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Ampelkreuzungen und Fußgänger - hier gibt es Probleme mit der Sicherheit und sogar Diskriminierung. Sicherheit: Sowohl links als auch rechts abbiegende Fahrzeuge sind gegenüber Fußgängern wartepflichtig, dürfen aber prinzipiell fahren. Das ist gefährlicher, als wenn alle Fahrzeuge warten müssten. Diskriminierung: Will beispielsweise ein Fußgänger nicht nur auf die andere Seite, sondern nach links  abbiegen , so muss er zweimal warten, im Gegensatz zu den Fahrzeugen auf der Fahrbahn. Die im Bild gezeigte Ampellösung in Wuppertal ist selten und experimentell: Fußgänger erhalten hier eine eigene, absolute Grünphase, während alle anderen stehen. Sie dürfen die Kreuzung auch diagonal überqueren.
Ampelkreuzungen und Fußgänger - hier gibt es Probleme mit der Sicherheit und sogar Diskriminierung. Sicherheit: Sowohl links als auch rechts abbiegende Fahrzeuge sind gegenüber Fußgängern wartepflichtig, dürfen aber prinzipiell fahren. Das ist gefährlicher, als wenn alle Fahrzeuge warten müssten. Diskriminierung: Will beispielsweise ein Fußgänger nicht nur auf die andere Seite, sondern nach links "abbiegen", so muss er zweimal warten, im Gegensatz zu den Fahrzeugen auf der Fahrbahn. Die im Bild gezeigte Ampellösung in Wuppertal ist selten und experimentell: Fußgänger erhalten hier eine eigene, absolute Grünphase, während alle anderen stehen. Sie dürfen die Kreuzung auch diagonal überqueren.
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / Kreuzungen

846  1 800x600 Px, 02.10.2008

Hongkong ist verkehrstechnisch eine interessante Stadt. Auf allerengstem Raum gibt es viel Straßenverkehr, viel ÖPNV und einen erheblichen Anteil an Taxis (mit dem Vorteil hoher Fahrzeugauslastung und damit geringer Parkplatznutzung). Man hat sich hier klar für einen starken Autoverkehr ausgesprochen, bietet allerdings attraktive Kompromisslösungen für Fußgänger an. Diese laufen häufig  im ersten Stock , also über Brücken, durch Hochhäuser, und das über mehrere hundert Meter. Die verkehrsreichen Kreuzungen können so stress- und gefahrfrei überquert werden. Eine naheliegende Idee, die dennoch in Deutschland so gut wie gar nicht zu finden ist. 2007
Hongkong ist verkehrstechnisch eine interessante Stadt. Auf allerengstem Raum gibt es viel Straßenverkehr, viel ÖPNV und einen erheblichen Anteil an Taxis (mit dem Vorteil hoher Fahrzeugauslastung und damit geringer Parkplatznutzung). Man hat sich hier klar für einen starken Autoverkehr ausgesprochen, bietet allerdings attraktive Kompromisslösungen für Fußgänger an. Diese laufen häufig "im ersten Stock", also über Brücken, durch Hochhäuser, und das über mehrere hundert Meter. Die verkehrsreichen Kreuzungen können so stress- und gefahrfrei überquert werden. Eine naheliegende Idee, die dennoch in Deutschland so gut wie gar nicht zu finden ist. 2007
Thomas Wendt

Dies ist eine Verbindung zwischen zwei Straßen in Berlin unter einer S-Bahn-Brücke hindurch. Im Normalfall wäre hier eine Straße mit zwei beparkten Spuren, einer engen Spur in der Mitte sowie einem engen Fußweg. Dies ist ein seltener Kompromiss zulasten des motorisierten Verkehrs, der relativ weite Umwege fahren muss. Berlin Pankow, 2007
Dies ist eine Verbindung zwischen zwei Straßen in Berlin unter einer S-Bahn-Brücke hindurch. Im Normalfall wäre hier eine Straße mit zwei beparkten Spuren, einer engen Spur in der Mitte sowie einem engen Fußweg. Dies ist ein seltener Kompromiss zulasten des motorisierten Verkehrs, der relativ weite Umwege fahren muss. Berlin Pankow, 2007
Thomas Wendt

Rückzugsgebiet Fußgängerweg, ein positives Beispiel. Hier können Personen auch nebeneinander gehen, sich mit Rollstuhl oder Kinderwagen fortbewegen. Das ist nicht immer der Fall.
Rückzugsgebiet Fußgängerweg, ein positives Beispiel. Hier können Personen auch nebeneinander gehen, sich mit Rollstuhl oder Kinderwagen fortbewegen. Das ist nicht immer der Fall.
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / Bürgersteige

724 800x600 Px, 03.10.2008

Fußgängerzonen werden eigentlich immer gut angenommen, die Geschäfte dort dürften gut laufen. Sie sind oftmals Mittelpunkt der Stadt und ermöglichen eine stressfreie Fortbewegung. Die Alternative: Hauptverkehrsstraßen. Dann würde die Fläche zwar zum schnellen Durchkommen genutzt werden, lange aufhalten würde sich dort keiner mehr. In Städten wie Berlin gibt es keine vergleichbar großen Fußgängerzonen, hier wird das Schnelle Vorankommen bevorzugt. Im Bild der Erfurter Anger. 2007
Fußgängerzonen werden eigentlich immer gut angenommen, die Geschäfte dort dürften gut laufen. Sie sind oftmals Mittelpunkt der Stadt und ermöglichen eine stressfreie Fortbewegung. Die Alternative: Hauptverkehrsstraßen. Dann würde die Fläche zwar zum schnellen Durchkommen genutzt werden, lange aufhalten würde sich dort keiner mehr. In Städten wie Berlin gibt es keine vergleichbar großen Fußgängerzonen, hier wird das Schnelle Vorankommen bevorzugt. Im Bild der Erfurter Anger. 2007
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / Fußgängerzonen

639 800x600 Px, 03.10.2008

Fußgänger auf dem Radweg. Auch wenn man in Zeitungen und Internetforen immer wieder emotionale Aufrufe an  Fahrradrambos  hört, doch  vernünftigerweise  Radwege zu benutzen - ernstgenommen werden Bürgersteig-Radwege in der Bevölkerung nicht. Das Konzept, den Fußweg eines Touristengebietes so weit einzuengen, dass man als Fußgänger nur noch auf den Radweg ausweichen kann, zeigt entsprechende Resultate. Wenn ein Fußgängerweg wirklich so eng sein kann, warum hat man hier - der Potsdamer Platz in Berlin wurde ja erst vor 10 Jahren gebaut - dann nicht einfach die Fahrbahn breit genug für alle gemacht?
Fußgänger auf dem Radweg. Auch wenn man in Zeitungen und Internetforen immer wieder emotionale Aufrufe an "Fahrradrambos" hört, doch "vernünftigerweise" Radwege zu benutzen - ernstgenommen werden Bürgersteig-Radwege in der Bevölkerung nicht. Das Konzept, den Fußweg eines Touristengebietes so weit einzuengen, dass man als Fußgänger nur noch auf den Radweg ausweichen kann, zeigt entsprechende Resultate. Wenn ein Fußgängerweg wirklich so eng sein kann, warum hat man hier - der Potsdamer Platz in Berlin wurde ja erst vor 10 Jahren gebaut - dann nicht einfach die Fahrbahn breit genug für alle gemacht?
Thomas Wendt

Entspannen und flanieren in der Stadt - nur möglich mit Fußgängerzonen. Chester (Großbritannien) 2006
Entspannen und flanieren in der Stadt - nur möglich mit Fußgängerzonen. Chester (Großbritannien) 2006
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / Fußgängerzonen

1084 800x600 Px, 03.10.2008

Motorisierten Verkehr bündeln, um Freiräume für andere Verkehrsarten zu schaffen. Das hier gezeigte Konzept (Corinthstraße in Berlin) ist einfach, hat aber große Wirkung. Die Straße kann nach wie vor zum Parken genutzt werden, ist aber als Durchgangsstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dadurch schafft man Ruhe in den Seitenstraßen, allerdings höhere Auslastung inden Hauptstraßen. Nebeneffekte wie eine Erhöhung der Attraktivität der Fortbewegung mit Fuß und Rad können allerdings die Hauptstraßen wiederum entlasten, das ist schwer messbar.
Motorisierten Verkehr bündeln, um Freiräume für andere Verkehrsarten zu schaffen. Das hier gezeigte Konzept (Corinthstraße in Berlin) ist einfach, hat aber große Wirkung. Die Straße kann nach wie vor zum Parken genutzt werden, ist aber als Durchgangsstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dadurch schafft man Ruhe in den Seitenstraßen, allerdings höhere Auslastung inden Hauptstraßen. Nebeneffekte wie eine Erhöhung der Attraktivität der Fortbewegung mit Fuß und Rad können allerdings die Hauptstraßen wiederum entlasten, das ist schwer messbar.
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / seltene Lösungen

1181 800x600 Px, 08.10.2008

Traberweg Berlin: Ein Denkanstoß, der ganze Stadtkonzepte umwerfen würde, wäre es, nicht alle Straßen befahrbahr zu machen. Für Fußgänger ergeben sich dann innerstädtische Wege, die breit genug und besonders einladend sind. Man kann auch über kilometerweite Fahrradrouten mitten durch die Stadt nachdenken. Nur gibt es ein Hindernis: Privat-Pkw, die 23h am Tag geparkt werden wollen, machen derartige Konzepte wie hier zu sehen großflächig unmöglich.
Traberweg Berlin: Ein Denkanstoß, der ganze Stadtkonzepte umwerfen würde, wäre es, nicht alle Straßen befahrbahr zu machen. Für Fußgänger ergeben sich dann innerstädtische Wege, die breit genug und besonders einladend sind. Man kann auch über kilometerweite Fahrradrouten mitten durch die Stadt nachdenken. Nur gibt es ein Hindernis: Privat-Pkw, die 23h am Tag geparkt werden wollen, machen derartige Konzepte wie hier zu sehen großflächig unmöglich.
Thomas Wendt

Halte- und Parkverbot in der Fußgängerzone. Stralsund, 31.12.2011
Halte- und Parkverbot in der Fußgängerzone. Stralsund, 31.12.2011
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / Fußgängerzonen

497 1024x768 Px, 01.01.2012

Parkplatz in Brighton Marina. Durch übermäßig reglementierte Vorgaben - hier einen in seiner Sinnhaftigkeit kaum nachvollziehbaren Streifen für Fußgänger - kann man Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielen. April 2012, England
Parkplatz in Brighton Marina. Durch übermäßig reglementierte Vorgaben - hier einen in seiner Sinnhaftigkeit kaum nachvollziehbaren Streifen für Fußgänger - kann man Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielen. April 2012, England
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / seltene Lösungen

678 1024x768 Px, 11.05.2012

Links gehen, rechts stehen auf Rolltreppen - darauf wird am Mariannenplatz in Stuttgart extra hingewiesen. 12.4.2013
Links gehen, rechts stehen auf Rolltreppen - darauf wird am Mariannenplatz in Stuttgart extra hingewiesen. 12.4.2013
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / seltene Lösungen

886 1024x768 Px, 29.04.2013

Gemeinsamer Geh- und Radweg als nichtabgetrennter Bereich einer vielbefahrenen mehrspurigen Hauptstraße. Baustellenbeschilderung wie aus dem Bilderbuch. 24.6.2014, Köpenicker Landstraße, Berlin
Gemeinsamer Geh- und Radweg als nichtabgetrennter Bereich einer vielbefahrenen mehrspurigen Hauptstraße. Baustellenbeschilderung wie aus dem Bilderbuch. 24.6.2014, Köpenicker Landstraße, Berlin
Thomas Wendt

Weibliches Ampelmännchen in Dresden, zwischen Postplatz und Altmarkt.
Weibliches Ampelmännchen in Dresden, zwischen Postplatz und Altmarkt.
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / seltene Lösungen

416 1200x900 Px, 03.07.2014

Ampelfrauchen in rot, Dresden zwischen Postplatz und Altmarkt.
Ampelfrauchen in rot, Dresden zwischen Postplatz und Altmarkt.
Thomas Wendt

Verkehr zu Fuß / Verkehrswege / seltene Lösungen

464 1200x900 Px, 03.07.2014

Linksseitiger Radweg in der Rhinstraße in Berlin. Warum hier eine Benutzungspflicht in der falschen Richtung und auf dem augenscheinlichen Gehweg angeordnet wird, währenddessen der Radweg zum Gehweg wird, kann wohl nur die Verkehrslenkung Berlin beantworten. Selbstverständlich sind die entsprechenden Straßenteile in Gegenrichtung anders herum ausgeschildert, so dass ihre Widmung sich je nach Richtung ändert. Dass es neben dem linksseitigen auch einen rechtsseitigen Radweg gibt, macht die Verwirrung komplett. Meeraner Straße / Rhinstraße Berlin, März 2017
Linksseitiger Radweg in der Rhinstraße in Berlin. Warum hier eine Benutzungspflicht in der falschen Richtung und auf dem augenscheinlichen Gehweg angeordnet wird, währenddessen der Radweg zum Gehweg wird, kann wohl nur die Verkehrslenkung Berlin beantworten. Selbstverständlich sind die entsprechenden Straßenteile in Gegenrichtung anders herum ausgeschildert, so dass ihre Widmung sich je nach Richtung ändert. Dass es neben dem linksseitigen auch einen rechtsseitigen Radweg gibt, macht die Verwirrung komplett. Meeraner Straße / Rhinstraße Berlin, März 2017
Thomas Wendt

Bergab haben die Radfahrer mächtig Schwung drauf. Der Radweg endet in der Bushaltestelle, die rechtliche Situation ist hier unklar - vermutlich darf man dort gar nicht fahren. Keinerlei Klarstellung durch Verkehrszeichen - Radfahrer und Fahrgäste werden gnadenlos aufeinander losgelassen! 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Brücke in Berlin
Bergab haben die Radfahrer mächtig Schwung drauf. Der Radweg endet in der Bushaltestelle, die rechtliche Situation ist hier unklar - vermutlich darf man dort gar nicht fahren. Keinerlei Klarstellung durch Verkehrszeichen - Radfahrer und Fahrgäste werden gnadenlos aufeinander losgelassen! 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Brücke in Berlin
Thomas Wendt

Der Bus fährt ein, Radfahrer müssen warten. Aber dürfen sie hier, wo der benutzungspflichtige Radweg einfach endet, überhaupt im Bereich der Bushaltestelle fahren? Ist der unterbrochene Radweg nach diesem Bereich noch benutzungspflichtig? Sonderlösungen werfen Fragen auf. 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Brücke Berlin
Der Bus fährt ein, Radfahrer müssen warten. Aber dürfen sie hier, wo der benutzungspflichtige Radweg einfach endet, überhaupt im Bereich der Bushaltestelle fahren? Ist der unterbrochene Radweg nach diesem Bereich noch benutzungspflichtig? Sonderlösungen werfen Fragen auf. 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Brücke Berlin
Thomas Wendt

Grüne Ampeln sind sicher, wenn man zu Fuß über die Kreuzung will. Sofern der durchrauschende Abbiegeverkehr ordentlich schaut. Mehr Unfälle bei grüner als bei roter Ampel sprechen für sich. Das hier ist nur ein Sinnbild, der Busfahrer hatte freie Fahrt. 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Straße Ecke Nalepastraße, Berlin
Grüne Ampeln sind sicher, wenn man zu Fuß über die Kreuzung will. Sofern der durchrauschende Abbiegeverkehr ordentlich schaut. Mehr Unfälle bei grüner als bei roter Ampel sprechen für sich. Das hier ist nur ein Sinnbild, der Busfahrer hatte freie Fahrt. 21.12.2017, Minna-Todenhagen-Straße Ecke Nalepastraße, Berlin
Thomas Wendt

Neu eröffnete Minna-Todenhagen-Brücke. Die Gartenbaufirma und der Winterdienst haben sich entschieden, den gerade erst eröffneten Gehweg erstmal stundenlang zu sperren. 21.12.2017
Neu eröffnete Minna-Todenhagen-Brücke. Die Gartenbaufirma und der Winterdienst haben sich entschieden, den gerade erst eröffneten Gehweg erstmal stundenlang zu sperren. 21.12.2017
Thomas Wendt






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